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VR-Brille in der Ausbildung von Pflegefachkräften

Virtuell durch den Körper reisen

VR-Brille in der Ausbildung von Pflegefachkräften

Technik in der Pflege ist ein vieldiskutiertes Thema. Meistens geht es um den Einsatz von KI und die Frage, welche Tätigkeiten angesichts des Fachkräftemangels dadurch erleichtert oder gar vollständig übernommen werden können.

In der Ausbildung von Pflegefachleuten und Pflegehelfer:innen setzen wir bereits seit 2023 VR-Brillen ein. Die menschliche Arbeit wird dadurch aber nicht ersetzt, ganz im Gegenteil. Der Einsatz erhöht die Qualität in der Ausbildung und somit auch in der späteren Anwendung der Pflegetätigkeiten. Junior, Auszubildender zum Pflegefachmann und Sandra Gehring, die seine Ausbildung begleitet, haben uns im Interview erklärt, wie das funktioniert.

Junior, du darfst mit der VR-Brille trainieren. Was machst du da genau?

Junior: Am Computer starte ich ein Modul, zum Beispiel Anatomie oder pflegerische Behandlung. Dann setze ich die Brille auf und nehme die Steuerungen in die Hand. Eine zweite Person muss dann den Computer weiter bedienen.

Jetzt bist du also voll ausgestattet und es geht los…

Junior: Ja, es gibt dann verschiedene Aufgaben. Man kann einen Körperteil auswählen, zum Beispiel das Ohr. Da kann man reinzoomen und die genaue Anatomie anschauen. Auf der Tafel daneben sieht man die pflegerische Aufgabe.

Sandra Gehring: Es ist wirklich so, als ob man im Körper drin ist. Wenn man zum Beispiel das Herz auswählt, kann man da richtig durchgehen, sieht den Blutfluss und alles.

Hast du das Gefühl, dass es dir in der Ausbildung hilft?

Ja, vor allem am Anfang war es sehr hilfreich, um reinzukommen. In der Prüfungsvorbereitung bekommt man einen guten Überblick, was man theoretisch braucht.

Da wir uns ja per Video unterhalten: Kannst du uns die VR-Brille zeigen?

(Junior holt die VR-Brille und setzt sie auf.)

Wow, das sieht ja richtig cool aus! Macht bestimmt auch Spaß, weil es ein bisschen wie Gaming ist.

Junior: Ja, das macht schon ein bisschen süchtig …

Sandra Gehring: Tatsächlich ist es aber auch ziemlich anstrengend. Man kann 15 bis maximal 30 Minuten üben, sonst droht Kopfweh.

Was ist das Beste an der Brille?

Junior: Ich kann die Aufgaben mehrmals wiederholen. Wenn ich einen Fehler mache, ist das nicht so schlimm und schadet niemandem. Es ist ja nur ein virtueller Patient.

2026-02-10T14:44:51+01:0010. Februar 2026|Danke|

Eine besondere Jahresabschluss-Dienstbesprechung

Eine besondere Jahresabschluss-Dienstbesprechung

Unsere diesjährige Jahresabschluss-Dienstbesprechung in so großer Runde war etwas ganz Besonderes. Bisher fanden diese Treffen meist in kleineren Teams statt, etwa in der Hauswirtschaft oder der Pflege. Pflegedienstleitung Michael Gehring war es in diesem Jahr jedoch ein Anliegen, einmal das gesamte Team – Betreuung, Hauswirtschaft und Pflege – zusammenzubringen.

Michael Gehring erklärte dazu:

„Dienstbesprechungen sind in der Regel eine anstrengende Zeit, in der die Basis für die kommende Arbeit gelegt wird. Zum Jahreswechsel wollten wir bewusst einmal nicht über To-dos sprechen, sondern über das, was wirklich zählt: Sie alle und unser großartiges Team.“

Das Jahr 2025 war kein Selbstläufer. Spontane Herausforderungen gehörten zum Alltag und dennoch habt ihr jeden Tag gezeigt, was echter Teamgeist bedeutet: Ihr habt angepackt, mitgedacht, Humor bewiesen und euch gegenseitig unterstützt, auch über die eigenen Aufgaben hinaus. Genau das macht unseren Arbeitsalltag und unseren gemeinsamen Erfolg aus.

Danke für eure Energie, eure Geduld und euren unermüdlichen Einsatz! Die Weihnachtszeit lädt nun zum Durchatmen und Auftanken ein. Wir freuen uns auf 2026! Auf neue Herausforderungen, gemeinsame Erfolge und weiterhin auf diesen besonderen Zusammenhalt, der uns einzigartig macht.

Welchen Wettbewerbsvorteil haben wir eigentlich? Nicht die tollen Autos oder unsere schönen neuen Büros – Nein, der Größte Gewinn seid ihr unsere Mitarbeitenden!

Diesen Gedanken spielte das Team an Michael Gehring zurück und dankte auch ihm für sein großes Engagement und seine souveräne Leitung. Es war ein rundum gelungener Mittag, an dem gemeinsam auf Stärken und Erfolge zurückgeblickt und der Zusammenhalt weiter gestärkt wurde. So kann das Team der Diakoniestation gut und gestärkt ins neue Jahr starten.

2025-12-31T11:24:58+01:0031. Dezember 2025|Danke|
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